Hosting-Ratgeber
für Einsteiger
1. Einleitung
🚀 Willkommen in der Welt des Hostings
Du möchtest deine eigene Website starten – vielleicht für deinen Blog, ein kleines Business, dein Portfolio oder sogar einen Online-Shop. 💻✨
Egal welches Ziel du verfolgst: Damit deine Website im Internet sichtbar wird, brauchst du zwei Dinge:
- eine Domain 🏷️ – das ist deine Adresse im Netz, zum Beispiel deinname.de
- ein Hosting 🏠 – das ist der Speicherplatz und die Technik, die deine Website am Laufen halten
Ohne Hosting hättest du zwar eine Adresse, aber kein Haus. Besucher würden also vor einer leeren Wiese stehen. Erst mit einem Hosting-Anbieter bekommt deine Website einen Platz, an dem alle Daten – Texte, Bilder, Videos und Einstellungen – sicher gespeichert sind.
🔑 Warum Hosting so wichtig ist
Vielleicht denkst du dir jetzt: „Hosting? Klingt technisch, aber so kompliziert wird das schon nicht sein…“
Und genau da liegst du richtig ✅ – aber: Hosting entscheidet über viele Dinge, die für den Erfolg deiner Website enorm wichtig sind:
- ⚡ Geschwindigkeit – Ladezeit ist ein Rankingfaktor bei Google und beeinflusst, ob Besucher bleiben oder abspringen.
- 🔒 Sicherheit – ein gutes Hosting schützt dich vor Ausfällen, Datenverlust oder Hackerangriffen.
- 🌍 Erreichbarkeit – deine Seite muss 24/7 online sein, sonst verlierst du Vertrauen und Reichweite.
- 🤝 Komfort – besonders Einsteiger profitieren von Managed Hosting, weil sich der Anbieter um Updates und Technik kümmert.
Hosting ist also nicht einfach nur „irgendein Speicherplatz“ – es ist die Basis deines gesamten Online-Auftritts.
💡 Was dich in diesem Ratgeber erwartet
Viele Menschen starten mit ihrer ersten Website und sind vom Thema Hosting völlig überfordert: zu viele Anbieter, zu viele Fachbegriffe, zu viele Meinungen.
Genau deshalb habe ich diesen Ratgeber geschrieben – damit du Klarheit bekommst.
In den nächsten Kapiteln erfährst du:
- ✅ Was Webhosting eigentlich ist – einfach erklärt, ohne Fachchinesisch
- ✅ Welche Hosting-Arten es gibt – von Shared Hosting über Cloud bis zu Managed Hosting
- ✅ Wie Domain & Hosting zusammenarbeiten – und warum du beides brauchst
- ✅ Worauf Einsteiger achten sollten – Kosten, Support, Sicherheit, Nachhaltigkeit
- ✅ Die größten Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest
- ✅ Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung – von der Domain bis zur fertigen WordPress-Seite
🎯 Dein Vorteil nach diesem Ratgeber
Wenn du diesen Ratgeber gelesen hast, wirst du:
- Hosting verstehen, ohne stundenlang Fachartikel wälzen zu müssen
- wissen, welches Hosting zu deinen Zielen passt (egal ob Blog, Portfolio oder Shop)
- selbstbewusst deine erste Website online bringen können
👉 Keine Sorge: Ich erkläre alles so, dass auch absolute Anfänger mitkommen – und streue hier und da ein paar Tipps aus meiner Praxis als Fachinformatiker und Ausbilder ein.
✨ Also: Mach es dir gemütlich, schnapp dir einen Kaffee ☕ – und lass uns gemeinsam in die Welt des Webhostings für Einsteiger eintauchen!
2. Was ist Webhosting?
🌐 Die einfache Erklärung
Stell dir vor, deine Website ist ein Haus:
- Deine Domain 🏷️ ist die Adresse (z. B. meine-seite.de).
- Dein Hosting 🏠 ist das Grundstück + das Gebäude, in dem deine Website wohnt.
- Die Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos 📸 sind die Möbel und Gegenstände im Haus.
👉 Ohne Hosting hätte deine Domain nur eine Adresse – aber kein Haus, in dem deine Inhalte zu finden sind. Besucher würden also ins Leere laufen.
💻 Die technische Sicht (ganz einfach erklärt)
Beim Hosting stellt dir ein Anbieter (z. B. Raidboxes, IONOS, All-Inkl) einen Server zur Verfügung.
- Ein Server ist ein leistungsstarker Computer 🖥️, der 24/7 mit dem Internet verbunden ist.
- Auf diesem Server liegen alle Dateien deiner Website – von der Datenbank bis zu den Bildern.
- Sobald jemand deine Domain aufruft, liefert der Server die Inhalte blitzschnell aus.
So wird aus deiner Idee eine funktionierende Website, die jederzeit für Besucher erreichbar ist.
🧩 Die wichtigsten Bausteine beim Hosting
Damit du ein besseres Gefühl bekommst, was zum Hosting dazugehört, hier die wichtigsten Grundlagen:
- Speicherplatz 💾 → Hier liegen deine Website-Dateien und Datenbanken.
- Traffic / Bandbreite 📡 → Gibt an, wie viel Datenverkehr deine Seite bewältigen kann.
- SSL-Zertifikat 🔒 → Verschlüsselt die Verbindung (erkennbar am kleinen Schloss in der Browserzeile).
- E-Mail-Adressen 📧 → Viele Hosting-Pakete bieten dir eigene Mail-Adressen passend zu deiner Domain.
- Uptime / Verfügbarkeit ⏱️ → Zeigt an, wie zuverlässig dein Anbieter deine Website online hält (gute Anbieter: >99,9 %).
🎯 Warum das für dich wichtig ist
Gerade Einsteiger unterschätzen oft, wie sehr die Qualität des Hostings die eigene Website beeinflusst:
- Eine schnelle Seite ⚡ sorgt für bessere Google-Rankings und zufriedene Besucher.
- Eine sichere Seite 🔒 schützt dich vor Datenverlust, Spam und Angriffen.
- Eine stabile Seite 🏗️ macht dich professionell – niemand vertraut einer ständig offline Website.
Kurz: Das Hosting ist das Fundament deines Online-Projekts.
Wenn du hier die richtige Wahl triffst, sparst du dir später viele Probleme.
3. Wichtige Grundlagen beim Hosting
Bevor wir tiefer in Hosting-Arten oder Anbieter einsteigen, schauen wir uns erstmal die wichtigsten Grundlagen an. Diese Basics solltest du kennen, damit du verstehst, was dein Hosting überhaupt leisten muss.
🖥️ Der Server – das „Zuhause“ deiner Website
Ein Server ist nichts anderes als ein besonders leistungsstarker Computer, der 24/7 mit dem Internet verbunden ist.
Auf diesem Computer liegen:
- deine Website-Dateien (Texte, Bilder, Videos, Themes, Plugins)
- deine Datenbank (z. B. alle Beiträge und Einstellungen von WordPress)
- Konfigurationen, die sicherstellen, dass deine Seite immer abrufbar ist
👉 Du kannst dir den Server wie ein Mehrfamilienhaus vorstellen:
- Manche Mieter teilen sich die Räume (Shared Hosting).
- Manche haben ihre eigene Wohnung (VPS).
- Manche besitzen ein ganzes Haus (Dedicated Server).
💾 Speicherplatz – das Regal für deine Daten
Jede Website braucht Speicherplatz.
- Kleine Blogs brauchen oft nur wenige hundert Megabyte.
- Shops oder Magazine mit vielen Bildern und Videos können schnell mehrere Gigabyte benötigen.
- Wichtig: Es sollte immer etwas Puffer da sein, damit deine Seite wachsen kann.
📡 Traffic & Bandbreite – die „Straßen“ für deine Besucher
Immer wenn jemand deine Seite aufruft, werden Daten übertragen.
- Die Bandbreite ist dabei die „Breite der Straße“.
- Je mehr Bandbreite, desto mehr Besucher können gleichzeitig ohne Stau deine Seite nutzen.
- Bei Billighostern ist die Straße oft schmal → bei vielen Besuchern kommt es zu Staus (lange Ladezeiten).
🔒 SSL-Zertifikat – das Schloss im Browser
Vielleicht hast du schon mal das kleine Schloss-Symbol 🔒 in der Browserleiste gesehen.
Das steht für eine verschlüsselte Verbindung (SSL).
- Pflicht für jede seriöse Website
- Schützt Daten, z. B. Kontaktformulare oder Shop-Checkouts
- Google wertet HTTPS-Seiten besser als unsichere Seiten
👉 Gutes Hosting sollte ein SSL-Zertifikat kostenlos enthalten.
📧 E-Mail-Postfächer – professioneller Auftritt
Viele Hoster bieten dir E-Mail-Adressen passend zu deiner Domain an.
Beispiel: info@deinname.de 📬
- Macht sofort einen seriösen Eindruck
- Praktisch, weil Posteingang & Hosting aus einer Hand kommen
⏱️ Uptime & Verfügbarkeit – immer erreichbar
Nichts ist ärgerlicher, als wenn deine Website offline geht.
Darum achten gute Hoster auf eine hohe Uptime (Verfügbarkeit).
- 99,9 % Uptime bedeutet: Nur wenige Minuten Ausfall im Monat
- Schlechte Hoster → häufige Ausfälle, was Besucher und Suchmaschinen verärgert
📊 Performance – der unsichtbare Booster
Neben den Basis-Features ist die Performance entscheidend:
- Aktuelle PHP-Version (z. B. 8.x)
- Serverseitiges Caching (z. B. bei Raidboxes automatisch integriert)
- Optimierte Datenbanken
- Schnelle SSD/NVMe-Speicher
Das alles sorgt dafür, dass deine Seite nicht nur läuft – sondern richtig schnell läuft ⚡.
🎯 Fazit
Wenn du ein Hosting-Paket auswählst, achte nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf diese Grundlagen:
- genug Speicherplatz 💾
- faire Bandbreite 📡
- SSL inklusive 🔒
- hohe Uptime ⏱️
- moderne Technik ⚡
Das Fundament muss stimmen – dann kannst du dein WordPress-Projekt entspannt starten.
4. Hosting-Arten im Überblick
Wenn du dich das erste Mal mit Hosting beschäftigst, stößt du schnell auf Begriffe wie „Shared Hosting“, „VPS“, „Dedicated Server“ oder „Managed Hosting“. 🤯
Klingt kompliziert – ist es aber gar nicht, wenn man die Basics einmal verstanden hat.
👉 Stell dir Hosting wie Wohnformen vor: Je nachdem, wie viel Platz, Komfort und Verantwortung du brauchst, entscheidest du dich für ein Zimmer in einer WG, eine eigene Wohnung oder gleich ein ganzes Haus.
🏘️ Shared Hosting – die WG für deine Website
- Viele Websites teilen sich einen Server (wie eine WG-Küche und ein Bad).
- Jeder hat sein eigenes Zimmer (eigene Website), aber alle nutzen die gleiche Infrastruktur.
- Vorteil: sehr günstig 💶, ideal für den Start mit kleinem Budget.
- Nachteil: Wenn ein Mitbewohner (eine andere Website) zu laut Musik spielt oder das Internet überlastet, leiden auch die anderen darunter (= langsamer oder unsicherer).
👉 Gut für: kleine Blogs, Hobbyprojekte, Einsteiger mit sehr wenig Budget.
🏢 VPS (Virtual Private Server) – die Eigentumswohnung
- Du bekommst einen virtuellen Bereich auf einem großen Server, mit festen Ressourcen (CPU, RAM, Speicher).
- Mehr Kontrolle und Leistung als bei Shared Hosting.
- Du kannst selbst Software installieren, Einstellungen anpassen usw.
- Nachteil: Du bist auch für Wartung, Updates und Sicherheit verantwortlich.
👉 Gut für: technisch versierte Nutzer, die mehr Leistung brauchen (z. B. Shops oder Projekte mit vielen Besuchern).
☁️ Cloud Hosting – das flexible Apartment
- Statt eines festen Servers nutzt du eine ganze „Wolke“ von Servern.
- Vorteil: Ressourcen können flexibel hoch- oder runtergefahren werden.
- Hohe Ausfallsicherheit, da mehrere Server zusammenarbeiten.
- Nachteil: Preis oft etwas höher, teilweise komplexer in der Verwaltung.
👉 Gut für: wachsende Projekte, die flexibel skalieren wollen (z. B. Startups, wachsende Shops).
🏠 Dedicated Server – dein eigenes Haus
- Ein kompletter Server gehört nur dir.
- Maximale Leistung, volle Kontrolle, volle Verantwortung.
- Hohe Kosten, hohe Verantwortung (du bist dein eigener „Hausmeister“).
👉 Gut für: sehr große Projekte, Unternehmen mit eigener IT-Abteilung.
🤝 Managed Hosting – das Rundum-sorglos-Paket
- Besonders spannend für Einsteiger und für WordPress: Der Anbieter übernimmt Technik, Updates, Sicherheit und Backups für dich.
- Du konzentrierst dich auf deine Inhalte, der Anbieter kümmert sich um die Technik.
- Vergleich: Du wohnst in einer Wohnung mit Hausmeisterservice, der alles für dich regelt. 🛠️
- Nachteil: Etwas teurer als Shared Hosting.
👉 Gut für: Blogger, Freelancer, kleine Unternehmen – alle, die keine Lust auf Technikstress haben.
📊 Vergleichstabelle
| Hosting-Art | Kosten 💶 | Leistung ⚡ | Verantwortung 🛠️ | Ideal für… |
|---|---|---|---|---|
| Shared Hosting | Günstig | Niedrig | Gering | Einsteiger, kleine Blogs |
| VPS | Mittel | Mittel–hoch | Mittel–hoch | Shops, Projekte mit Wachstum |
| Cloud Hosting | Mittel–hoch | Hoch | Variabel | Startups, flexible Projekte |
| Dedicated Server | Hoch | Sehr hoch | Sehr hoch | Große Unternehmen, IT-Teams |
| Managed Hosting | Mittel | Hoch | Gering | Einsteiger, WordPress-Nutzer |
🎯 Fazit
Wenn du komplette Kontrolle brauchst (und Technik liebst) → Dedicated Server.
Wenn du gerade neu startest → probiere Shared Hosting oder direkt Managed Hosting (besonders für WordPress-Projekte).
Wenn dein Projekt wächst → VPS oder Cloud Hosting sind flexibel und leistungsfähig.
5. Domain & Hosting – wie hängt das zusammen?
🏷️ Die Domain – deine Adresse im Internet
Eine Domain ist nichts anderes als die Adresse deiner Website, zum Beispiel:
meine-seite.dedeinname.commeinshop.net
👉 Ohne Domain müssten Besucher deine Website über eine lange Zahlenkombination (IP-Adresse) aufrufen, wie 192.168.1.123.
Nicht sehr praktisch, oder?
Darum wurden Domains erfunden: leicht merkbar, individuell, professionell.
🏠 Das Hosting – das Zuhause deiner Website
Das Hosting ist der Speicherplatz, auf dem deine Website-Dateien liegen.
- Texte, Bilder, Videos, Einstellungen – alles wird dort gespeichert.
- Ein Server sorgt dafür, dass diese Inhalte rund um die Uhr abrufbar sind.
- Dein Hosting ist also das Fundament, ohne das deine Domain ins Leere zeigen würde.
🧩 Zusammenspiel von Domain & Hosting
Stell dir das Ganze so vor:
- Deine Domain 🏷️ ist die Adresse auf dem Briefkasten.
- Dein Hosting 🏠 ist das Haus, in dem alle deine Sachen stehen.
- Nur wenn beides zusammenpasst, finden Besucher den richtigen Weg zu deiner Website.
🌐 Wie funktioniert das technisch? (DNS ganz einfach erklärt)
Damit deine Domain weiß, wohin sie zeigen soll, gibt es das Domain Name System (DNS).
DNS funktioniert wie ein riesiges Telefonbuch 📖 des Internets:
- Du gibst
meine-seite.deein. - DNS übersetzt das in die IP-Adresse deines Servers.
- Der Server liefert die Inhalte deiner Website zurück.
👉 Für dich als Einsteiger musst du dir nur merken: Domain und Hosting müssen miteinander verbunden werden – meistens übernimmt dein Anbieter das automatisch.
🛠️ Praxis: So verbindest du Domain & Hosting
- Viele Hoster bieten alles aus einer Hand: Domain + Hosting in einem Paket.
- Alternativ kannst du deine Domain bei Anbieter A und dein Hosting bei Anbieter B kaufen.
- In diesem Fall musst du in den DNS-Einstellungen eintragen, wo dein Hosting liegt.
- Beispiel: Du kaufst die Domain bei Namecheap 🌍, aber hostest bei Raidboxes ⚡ → du stellst in den DNS-Einstellungen ein, dass
deine-domain.dezu deinem Raidboxes-Server zeigt.
🎯 Fazit
Als Einsteiger ist es am einfachsten, wenn du Domain + Hosting direkt beim gleichen Anbieter buchst – dann brauchst du dich um DNS & Technik kaum kümmern.
Domain = Adresse, Hosting = Haus → beides gehört untrennbar zusammen.
Ohne Domain findet dich niemand, ohne Hosting gibt es nichts zu sehen.
6. Worauf Einsteiger achten sollten
Wenn du deine erste Website starten möchtest, wirst du von Hosting-Anbietern förmlich erschlagen. Jeder wirbt mit „unlimited“, „schnell“ oder „sicher“ – aber was brauchst du als Einsteiger wirklich? 🤔
Damit du dich nicht im Marketing-Dschungel verirrst, habe ich hier eine Checkliste mit den wichtigsten Kriterien zusammengestellt.
⚡ 1. Einfaches Setup
Gerade am Anfang willst du dich nicht mit Technikproblemen herumschlagen.
- Achte auf 1-Klick-Installationen für WordPress oder andere CMS.
- Gute Hoster bieten ein Dashboard, das auch ohne IT-Kenntnisse verständlich ist.
- Extra-Tipp: Ein Anbieter mit Staging-Funktion erlaubt dir, Änderungen gefahrlos zu testen.
🔒 2. Sicherheit von Anfang an
Sicherheit ist kein Luxus, sondern Pflicht – auch für kleine Blogs.
- SSL-Zertifikat inklusive (Schloss-Symbol in der Browserleiste)
- Automatische Backups 🗄️ (täglich oder zumindest mehrmals pro Woche)
- Aktuelle PHP-Version und regelmäßige Server-Updates
- Schutz vor Brute-Force- und DDoS-Angriffen
👉 Damit schläfst du ruhiger und musst dich nicht um Technikdetails sorgen.
🤝 3. Guter Support
Früher oder später hast du Fragen oder Probleme – und dann zählt guter Support doppelt.
- Live-Chat oder Telefon statt nur ein Kontaktformular
- Antwortzeiten < 24 Stunden ⏱️
- Kompetente Mitarbeiter, die dir auch wirklich helfen (kein Copy-Paste-Support)
👉 Für Einsteiger ist ein freundlicher, erreichbarer Support oft mehr wert als ein paar Euro Preisunterschied.
💶 4. Kosten & Vertragsbedingungen
Lass dich nicht nur von „ab 1 € im Monat“ blenden. Schau genau hin:
- Ist der Preis ein Lockangebot (steigt nach 1 Jahr stark an)?
- Gibt es Mindestvertragslaufzeiten oder kannst du flexibel kündigen?
- Welche Leistungen sind inklusive, welche kosten extra (z. B. SSL, E-Mail-Adressen)?
👉 Ein ehrliches, transparentes Angebot ist auf Dauer immer besser als der billigste Preis.
🌱 5. Nachhaltigkeit & Verantwortung
Immer mehr Hoster setzen auf Ökostrom und kompensieren ihre CO₂-Emissionen.
- „Green Hosting“ bedeutet: klimaneutraler Betrieb der Rechenzentren
- Raidboxes 🌱 zum Beispiel setzt stark auf Nachhaltigkeit und pflanzt sogar Bäume pro Kundenprojekt
- Das ist nicht nur gut fürs Gewissen – viele Kunden achten inzwischen auf nachhaltige Anbieter
📈 6. Skalierbarkeit & Performance
Vielleicht startest du klein – aber was, wenn deine Seite wächst?
- Achte darauf, dass du dein Paket einfach upgraden kannst
- Performance-Features wie SSD/NVMe-Speicher und Caching sind Pflicht
- Anbieter, die auf WordPress spezialisiert sind, liefern in der Regel bessere Ergebnisse
✅ Fazit – Die Einsteiger-Checkliste
Beim Hosting solltest du als Anfänger vor allem auf diese Punkte achten:
- ⚡ Einfaches Setup ohne Technikstress
- 🔒 Sicherheit (SSL, Backups, Updates)
- 🤝 Erreichbarer & kompetenter Support
- 💶 Transparente Kosten ohne böse Überraschungen
- 🌱 Nachhaltigkeit als Pluspunkt
- 📈 Möglichkeit zum Wachsen
👉 Wenn diese Kriterien erfüllt sind, bist du auf einem guten Weg, deine Website stressfrei und sicher online zu bringen.
7. Typische Fehler vermeiden
Wenn du mit deiner ersten Website startest, ist es völlig normal, dass nicht alles glatt läuft. Aber manche Fehler lassen sich ganz einfach vermeiden – wenn man sie kennt.
Hier sind die häufigsten Stolperfallen beim Hosting und wie du sie umgehst. 👇
❌ Fehler 1: Nur auf den Preis achten
Viele Anfänger greifen zum billigsten Angebot („Hosting ab 0,99 € im Monat“). Klingt verlockend 💶 – aber:
- Oft fehlen wichtige Features wie SSL, Backups oder Support.
- Nach dem ersten Jahr steigen die Preise sprunghaft.
- Überlastete Server → langsame Ladezeiten.
✅ Tipp: Schau auf Preis und Leistung. Lieber ein paar Euro mehr zahlen, dafür aber Sicherheit und Geschwindigkeit bekommen.
❌ Fehler 2: Kein SSL-Zertifikat
Eine Website ohne SSL (das kleine Schloss 🔒 im Browser) wirkt unsicher und wird von Google abgestraft.
- Besucher bekommen Warnmeldungen („Diese Seite ist unsicher“).
- Vertrauen geht verloren.
✅ Tipp: Achte darauf, dass dein Hoster ein kostenloses SSL-Zertifikat anbietet – das ist heute Standard.
❌ Fehler 3: Keine Backups einplanen
Stell dir vor: Du bastelst an deiner Seite, ein Update geht schief – und alles ist weg. 😱
- Ohne Backup bist du im schlimmsten Fall gezwungen, bei null anzufangen.
✅ Tipp: Wähle einen Anbieter mit automatischen Backups (täglich oder mehrmals pro Woche). Am besten solltest du zusätzlich manuelle Backups machen können.
❌ Fehler 4: Zu wenig Ressourcen buchen
Gerade beim Shared Hosting teilen sich viele Kunden einen Server.
- Zu wenig Speicherplatz = Probleme beim Hochladen von Bildern/Videos.
- Zu wenig Leistung = langsame Ladezeiten, Abstürze bei vielen Besuchern.
✅ Tipp: Plane lieber etwas mehr Kapazität ein, als du aktuell brauchst – so kann deine Website wachsen, ohne dass du sofort umziehen musst.
❌ Fehler 5: Falscher Hosting-Typ
Viele Einsteiger nehmen einfach „das erstbeste Paket“ – ohne zu wissen, was Shared Hosting, VPS oder Managed Hosting bedeutet.
- Ergebnis: Frust, weil man ständig selbst Updates machen oder Fehler beheben muss.
✅ Tipp: Informiere dich kurz über die verschiedenen Hosting-Arten (siehe Kapitel 4). Für die meisten Einsteiger ist Managed WordPress Hosting die beste Wahl.
❌ Fehler 6: Schlechter oder gar kein Support
Nichts ist schlimmer, als mitten in einem Problem zu stecken – und dein Anbieter meldet sich tagelang nicht.
- Bei Billig-Hostern oft nur ein Ticket-System ohne echte Hilfe.
- Lange Wartezeiten können deine Website tagelang offline halten.
✅ Tipp: Prüfe vorab, wie der Support erreichbar ist (Chat, Telefon, Mail) und wie die Bewertungen anderer Kunden sind.
❌ Fehler 7: Zu viele unnötige Plugins installieren
Das betrifft speziell WordPress. Viele Anfänger hauen sich Plugins für jede Kleinigkeit rein.
- Ergebnis: Die Seite wird langsam ⚡ und unsicher 🔒.
- Manche Plugins sind schlecht programmiert oder nicht gepflegt.
✅ Tipp: Nutze so wenig Plugins wie möglich – nur die, die du wirklich brauchst. Lieber auf Qualität statt Quantität setzen.
🎯 Fazit
Fehler gehören zum Lernen dazu – aber die größten Anfängerfehler kannst du dir sparen:
- Nicht nur auf den Preis schauen
- SSL & Backups sind Pflicht
- Hosting-Art bewusst auswählen
- Genug Ressourcen einplanen
- Support & Sicherheit nicht unterschätzen
👉 Wenn du diese Punkte beachtest, ersparst du dir viel Stress und kannst dich von Anfang an auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: deine Inhalte und dein Projekt.
8. Der Weg zur ersten Website – Schritt für Schritt
Du hast jetzt die Grundlagen verstanden, kennst die Hosting-Arten und weißt, worauf du achten solltest. 🎉
Zeit, in die Praxis zu gehen: Mit diesen 5 einfachen Schritten bringst du deine erste Website online.
1️⃣ Domain auswählen & registrieren 🏷️
Deine Domain ist die Adresse deiner Website – also wähle sie mit Bedacht.
- Kurz & einprägsam – je leichter zu merken, desto besser
- Seriös & professionell – keine kryptischen Abkürzungen
- Endung beachten:
.defür Deutschland,.cominternational,.net/.orgfür Alternativen
💡 Tipp: Überprüfe, ob deine Wunschdomain noch frei ist (z. B. mit Domain-Check-Tools).
2️⃣ Hosting-Paket buchen 🏠
Entscheide dich für das Hosting, das zu deinem Projekt passt:
- Blog oder kleine Seite → Shared Hosting oder Managed Hosting
- Business oder Shop → eher Managed Hosting mit mehr Leistung
- Nachhaltigkeit wichtig? 🌱 → Anbieter mit Green Hosting wählen (z. B. Raidboxes)
💡 Tipp: Als Einsteiger ist Managed WordPress Hosting oft die beste Wahl, da sich der Anbieter um Updates, Backups & Sicherheit kümmert.
3️⃣ Domain & Hosting verbinden 🔗
Damit deine Website erreichbar ist, muss deine Domain mit deinem Hosting verknüpft werden.
- Wenn du Domain & Hosting beim gleichen Anbieter kaufst → passiert automatisch ✅
- Wenn du Domain & Hosting bei verschiedenen Anbietern hast → musst du in den DNS-Einstellungen deiner Domain den Hosting-Server eintragen
💡 Keine Sorge: Die meisten Hoster haben Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Support, der dir dabei hilft.
4️⃣ WordPress installieren 💻
Jetzt wird’s spannend: Du installierst dein Content-Management-System (CMS).
- Fast alle Hoster bieten eine 1-Klick-Installation für WordPress
- Alternativ: manuelle Installation (Dateien hochladen, Datenbank anlegen) – etwas technischer
- Nach wenigen Minuten hast du ein frisches WordPress, das du mit Inhalten füllen kannst
💡 Tipp: Vergib gleich sichere Zugangsdaten (starkes Passwort, kein Benutzername „admin“).
5️⃣ Erste Inhalte erstellen ✍️
Nun kommt der kreative Teil:
- Ein Theme auswählen (Design deiner Website)
- Plugins installieren (nur die nötigsten!)
- Erste Seiten anlegen: Startseite, Über mich, Kontakt
- Ersten Blogartikel oder erste Produktseite schreiben
💡 Tipp: Lieber klein starten und Stück für Stück wachsen.
🎯 Fazit
Mit diesen 5 Schritten hast du in kurzer Zeit deine eigene Website online – ganz ohne tiefes Technik-Know-how:
1️⃣ Domain auswählen
2️⃣ Hosting buchen
3️⃣ Domain verbinden
4️⃣ WordPress installieren
5️⃣ Inhalte veröffentlichen
👉 Und schon bist du online und kannst dein Projekt sichtbar machen. 🚀
9. Fazit & Empfehlung
🎯 Hosting ist die Basis für alles
Ohne Hosting läuft im Internet gar nichts.
- Es ist das Fundament, auf dem deine gesamte Website steht.
- Die Wahl des richtigen Hostings entscheidet über Geschwindigkeit ⚡, Sicherheit 🔒 und Zuverlässigkeit ⏱️.
- Und: Ein gutes Hosting macht dir das Leben leichter – besonders als Einsteiger.
✅ Was du bis hierhin gelernt hast
- Was Webhosting ist (und wie es mit Domains zusammenhängt 🏷️ + 🏠)
- Welche Hosting-Arten es gibt und für wen sie geeignet sind
- Auf welche Grundlagen du achten solltest (SSL, Backups, Support, Performance)
- Welche typischen Anfängerfehler du vermeiden kannst
- Wie du Schritt für Schritt deine erste Website online bringst 🚀
Wenn du diese Punkte verstanden hast, bist du schon viel weiter als die meisten, die einfach blind ein „Billig-Hosting“ buchen und dann später Probleme haben.
💡 Meine Empfehlung für Einsteiger
Wenn du ganz am Anfang stehst und WordPress nutzen möchtest (was für Einsteiger absolut sinnvoll ist), dann ist ein Managed WordPress Hosting die beste Wahl.
Warum?
- ⚡ Schnell & optimiert für WordPress
- 🔒 Sicherheit, Updates & Backups automatisch erledigt
- 🤝 Du kannst dich auf Inhalte konzentrieren, statt auf Technik
- 🌱 Bei Anbietern wie Raidboxes sogar klimaneutral
So hast du ein Rundum-sorglos-Paket, mit dem du direkt loslegen kannst – ohne dich in Server-Details zu verlieren.
🚀 Dein nächster Schritt
- Wähle eine passende Domain
- Entscheide dich für ein Hosting (Managed WordPress Hosting empfohlen)
- Starte mit WordPress und lege deine ersten Inhalte an
👉 Und schon bist du online – schneller, als du denkst.
🙏 Zum Schluss
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Ratgeber zu lesen.
Ich hoffe, er hat dir die Welt des Hostings verständlicher gemacht und dir Mut gegeben, dein eigenes Projekt zu starten.
Denk daran: Jede große Website hat mal klein angefangen.
Mit der richtigen Basis – deinem Hosting – hast du die besten Chancen, dass auch dein Projekt wächst und erfolgreich wird.
Viel Erfolg bei deinem Start! 🚀

